Mittwoch, 21. januar 2009 3 21 /01 /2009 21:54


Meiner Meinug nach ist der Wert von jedem als Mensch durch folgende zwei Aspekte zu beurteilen;

1. Was er für richtig hält

Zuerst kann es freilich von Person zu Person verschieden, was überhaupt "richtig" ist. Und die Entscheidung selbst ist, wenn sie wirklich von ihm allein getroffen worden ist, wohl zu respektieren. Aber nicht "schätzen".

Wenn man was Strafbares begehen hat, ist man auf jeden Fall zu bestrafen. Aber was ich sagen will, ist , die Entscheidung selbst soll nicht beschimpft werden.

Ich? Ich selbst halte für richtig, die Dritten nicht zu beschädigen. Solange man den anderen, mit denen keine direkte Zusammenhänge bsetehen, nichts macht, damit sie sich nicht wohl fühlen, kann man alles machen, was man will, glaube ich.  Aber wenn man im Gegensatz dazu vom anderen was Unrechtes angetan wird, darf man sich ihm rächen. Oder? Oder?

2. Wie viel davon er tatsächlich gemacht hat.

Viele Leute können nicht immer machen, was tatsächlich richtig ist. Es kann daran liegen, dass sie unter Bedrohung von anderen stehen,was eingentlich Unrechtes zu tun wie im Krieg, oder dass mit dem Richtigen ihnen selbst nichts Gutes erbracht werden könnte wie Lügen oder so.

Also wer was tatsächlich gemacht hat, das er für richtig hält, muss ich sehr respektieren. Wenn ich mal gefragt wird, wen ich achte, würde ich antworten; Wer machen kann, was er für richtig hält, den achte ich.

Und ich versuche auch zu machen, was ich für richtig halte. Etwas davon kann manchmal gegen Konvention stehen, aber wenn das niemandem anderen schadet, soll es mit Recht respektiert werden.

Bild: Alster

von Al Gomeisa I. - veröffentlicht in: Meinungen
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Dienstag, 20. januar 2009 2 20 /01 /2009 19:04
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Die Kirche ist mir eine der höchstinteressanten Sachen im Leben hier in Europa.

In Japan gibts zwar Kirche vom Christentum, aber sie sind meistens einfach in normalen Gebäuden aus Betonen integriert, so dass sie mich damals in Japan nicht interessierten.

Also die Architektur. Die typische Gestaltung der Kirche ist mir gothische, nämlich aus Backsteinen und hohem Turm. Diese finde ich sehr, sehr schön. Die Form ist in Asien, der Welt von Buddhismus und ähnlichem sehr merkwürdig.

Für die Europäer ist die Kirche einfach nicht so interessant, weil ihnen damit "satt" sind. Das entspricht mir die buddhische Tempel oder Schrein vom Schintoismus. Sie sind mir schon genug.

In Lübeck habe ich die bekannten Kirche besucht, und fiel mir auf, dass die Innenraum von St. Marien besonders schön ist. Und das Dach sei die welthöchste in der Kirchen aus Backstein.

In Hamburg ist die Kirche St. Michaelis besonders schön. Der Turm(ruine) von St. Nikolai, der dritthöchste in Deutschland sei, ist mir aber die beste Kirchenarchitektur in Hamburg. Es ist tiefst schade, dass der Innenraum von 4 Hauptkirchen (also außer St.Michaelis) nicht unbedingt wunderbar aussehen..

Sie sind ja sehr schön, aber eher "simple" finde ich.. Auf jeder Hauptkirche habe ich die Ausstellung ihrer Bilder vor dem Krieg gesehen, und war ganz überrascht, wie ausgezeichnet schön sie damals aussahen! Man kann heute nur diese Spuren finden in jeder Hauptkirche.

Somit bin ich zwar (noch?) nicht gläubig, aber die Kirche zieht mich stark an. Übrigens bin ich nicht in Japan sondern in Brazil geboren wegen der Arbeit der Eltern. Ich besuchte da also eine weile ein christliches(wohl katholisches) Kindergarten.

Seit etwa 5 Jahre alt bis 23 lebte ich in Japan. Also es kann sein, dass die eher europäische und christliche Atmosphäre in Brazil unbeachtet tief in mir lag , was mir auch spontan das Interesse an Kirche erweckt.

Bild: Kirchenturmsruine von der St. Nikolai

von Al Gomeisa I. - veröffentlicht in: Meinungen
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Dienstag, 20. januar 2009 2 20 /01 /2009 18:58


In Europa ist Christentum die einflussreichste Religion.

Es gibt zwar wohl schon wenig "echte" Gläubigen, die regelmäßig zur Kirche kommen oder beten, aber bestimmt leben fast alle Europäer unter irgendeinem Einfluss vom Christus.

Jeden Tag kommt in der gewissen Zeit das laute Glockenspiel aus der Kirche, die auch in der Nähe meiner Wohnung liegt und mich jeden Morgen um 7 Uhr zwingt, aufzuwecken.

Es gibt vielerlei Ausdrück mit Bezug auf Gott, z.B. Gott sei dank oder Gott weiß.  Nicht-gläubige Bürger benutzen natürlich auch diese, weil sie von ihrer Kindheit an gebraucht wurden.

Kinder singen in fast allen Kindergarten irgendwelche Lieder, die mindestens einmal das Wort "Gott" auftaucht, oder ?

Na, somit kann man schon sagen, dass Christentum tief im Alltagsleben von Deutschen (und Europäern) geprägt ist. Die Denkweise der Deutschen hat bestimmt irgendwie christliche!

Für mich als Japaner scheinen Europäer etwas besonders zu haben, weil viel Europäer große Fortschritten in der Wissenschaft gebracht haben. Und wenig oder fast gar nicht von japanischen Wissenschaftlern. Ich sehe den Unterschcied in dem Existenz vom Christentum.

In Deutschland versuche ich mehr Kontakt aufzunehmen mit dieser Religion, damit ich irgendwie "deutsche" Denkweise erkennen kann.

Keiner meiner japanischen Freunden zeigen Interesse an Christentum. Das finde ich komisch, und sie finden mich sehr komisch. Mache ich etwas falsches? Das ist aber egal, denn ich mache, was ich für richtig halte! Gott sei dank.

Bild: St. Michaelis

von Al Gomeisa I. - veröffentlicht in: Meinungen
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Dienstag, 20. januar 2009 2 20 /01 /2009 18:33
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Al Gomäißa - das ist arabisch, genauer "al gomeisa", heißt auf deutsch "Auge voller Tränen".

Das ist der Name eines Sterns von Caris Minor. Das griechische Legend erzählt: Es geht um einen Jagdhund, dessen Herrchen ihn irgendwie verlassen hat. Der Hund ist allein gelassen, aber weiß nicht, dass er verlassen wurde.

Er wartet vergeblich auf seinen Herrchen. Lang ist passiert. Er ist immer allein. "Warum? Warum kommt mein Herr nicht zurück zu mir?" In den Augen vom armen Hund erfüllen sich Träne..

Diese Geschichte und der Klang "Al Gomeisa (auf deutsch besser "Al Gomäißa!")" gefallen mir.

Daher lasse ich auch mich "Al Gomeisa I." nennen. Das sollte mein wahrer Name sein.


Ich bin japanischer Student in Hamburg. Ich studiere seit eher lange Naturwissenschaft. Das Studium in Japan hab ich im 4. Semester abgebrochen, aus Geldsorge und Entschluss, nach Deutschland zu kommen. Dann hab ich in Tokio ca. 2 Jahre gearbeitet und dann bin nach Deutschland gekommen. Zunaächst in Berliner Kreuzberg, dann Münster, und schließlich nach Hamburg..

Es gibt viele Dinge, die ich aus meinem Leben kommentieren will, was ich hier machen will.

Bild: Hamburger Landungsbrücken
von Al Gomeisa I. - veröffentlicht in: Vorwort
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